Oberlandstrasse - OLS

Was ist Landschaft? Welche Landschaft wollen wir?

Die bürgerlichen Ewiggestrigen sind nach Bern gepilgert um eine Petition für den schnellen Bau der BTS und damit auch für die OLS einzureichen. Landschaft und Umwelt hat für sie immer noch keinen Stellenwert. Ihre Strasse überdenken, wie es der Bundesrat emfohlen hat wollen sie auch nicht.

 

 

Helfen Sie uns den Seerücken als intakte Landschaft zu erhalten!

BTS/OLS… lieber späte als keine Einsicht
Der öffentliche Raum soll allen Menschen dienen, nicht vorwiegend dem Auto
Mit Genugtuung nimmt das Komitee zum Schutz des Seerückens Kenntnis vom
Vorschlag des Bundesrates, die BTS nicht in den nächsten Ausbauschritt der
Nationalstrassen aufzunehmen. Die Botschaft zuhanden des Parlaments fällt deutlich
aus: Aus nationaler Sicht besteht ein geringer Problemdruck, und es wird bezweifelt,
ob der gewählte Thurgauer Ansatz zielführend ist bezüglich Kulturland-Flächenbedarf,
Kosten-Nutzenverhältnis, Aspekte des Klimawandels und mit Blick auf
generelle verkehrliche Grundsätze des Bundes.
Das grosse Gejammer ist befremdlich. Das stete Wiederholen das Thurgauer
Stimmvolk habe sich 2012 mit 54% JA für eine BTS / OLS ausgesprochen, ändert
nichts an Tatsachen, die neu dazu gekommen sind. Die Verdoppelung der Baukosten
auf 1.7 Mrd Franken macht deutlich, dass über ein schlecht recherchiertes Projekt
abgestimmt wurde. Dass die Finanzierung der OLS keine Zustimmung erhalten hatte,
wird stets verschwiegen. 2017 hat eine Mehrheit von 80.6% dem Verfassungsartikel
für einen verbesserten Kulturlandschutz zugestimmt.
Das Argument ‹BTS=grösstes Lärmschutzprojekt› ist Augenwischerei. Tempo 30
innerorts verringert den Verkehrslärm sofort mit wenig Aufwand.
Es ist an der Zeit, dass die Regierung Distanz nimmt von der Fortsetzung einer
Fehlplanung und sich zu reellen Projekten wie zur Förderung des Langsamverkehrs,
einer Optimierung des Verhältnisses ÖV – MIV und allenfalls punktueller Sanierung
von Engpässen hinwendet.

Keine neuen Strassen,
Natur schützen,
mehr Lebensqualität.

Das Komitee zum Schutz des Seerückens

Darum, NEIN zum Bau der OLS - JA zum Erhalt unserer Naherholungs-Gebiete

Der Zeitpunkt ist JETZT. Gemeinsam können wir unsere Naherholungsgebiete auf dem Seerücken und seiner Umgebung erhalten. Denn: Eine intakte Landschaft ist nicht nur gut für Natur und Tiere, sondern auch für unsere Gesundheit.

Mit OLS und BTS werden paralell zu bestehenden Strassen neue Strassen gebaut, die unnötig Kulturland verbrauchen und Landschaft zerschneiden.

Kulturland schützen, Selbstversorgung sichern, keine neuen Strassen!

Das Komitee zum Schutz des Seerückens

Strassenbau muss gestoppt werden

Der Kanton Thurgau hat bereits das dritt dichteste Strassennetz der Schweiz. Es ist wichtig, für die wertvolle Kulturlandschaft einzustehen.

Je kleiner die Zahl desto dichter das Strassennetz. Es ist kaum zu glauben, aber der Kanton Thurgau steht hinter Basel Stadt und dem Kanton Genf an dritter Stelle.

Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden

Geht es nach den Plänen des Kantons, entsteht mit einer OLS innerhalb von zwei Kilometern eine vierte Strasse parallel zu den bereits bestehenden Strassen.

Gegen ein noch dichteres Strassennetz! Der geplante Kreisel liegt in einem Gebiet mit Vernetzungsfunktion für den Austausch von Tieren und Pflanzen.

Keine weiteren Strassen in diese schöne Landschaft bauen!

Immer wieder fordern Politik, Wirtschaft und Behörden neue Autostrassen. Diese würden aber unser Naherholungsgebiet auf dem Seerücken zerstören.                                                                 Ausser zusätzlichen Verkehr in die Region bringt dies den Menschen vor Ort nichts. Bisher konnten wir erfolgreich den Bau einer Südumfahrung Kreuzlingen und die Finanzierung einer OLS verhindern.  Ausserdem haben wir mitbewirkt, dass eine BTS keine vorzeitige Aufnahme in das Nationalstrassen-Bauprogramm (STEP) findet.

(AUF BILD KLICKEN UM ZU VERGRÖSSERN.)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Falls die BTS (Bodensee-Thurtal-Strasse) gebaut wird, wird zwischen Amriswil und Kreuzlingen erheblicher Mehrverkehr erwartet. Dieser soll mit einer OLS Dörfer entlasten, die aber mit der heutigen Situation gut zurecht kommen.

Mit dieser Annahme beweisen die Planer, dass neue Strassen zu mehr Verkehr führen anstatt diesen zu reduzieren.

Gemäss Bundesgerichtsentscheid ist die Spange Bätershausen-Autobahnanschluss Kreuzlingen Süd oberhalb Kreuzlingen nicht nachhaltig.

Die «Südumfahrung Kreuzlingen» wurde 2005 vom Volk abgelehnt.

Der Kanton strich die T13 aus dem Richtplan.

Das Volk lehnte im Jahre 2012 die Finanzierung einer OLS über die Erhöhung der Strassenverkehrssteuer mit rund 60% Nein-Stimmen ab.

Die BTS wurde 2019 nicht vorzeitig in das Nationalstrassen-Bauprogramm aufgenommen.

Der Kanton Thurgau will vom Bund die BTS möglichst rasch in das strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen (STEP) aufnehmen lassen. Der Bund  wird sich aber frühestens 2022 mit der Botschaft des Bundesrates zum Zahlungsrahmen Nationalstrassen 2024 – 2027 und zum Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen äussern. Mit einer Vernehmlassung dazu rechnet der Kanton Anfang 2022. Bis dahin sind keine Aussagen zu einem möglichen Realisierungszeitpunkt der BTS möglich.

Da mit der BTS Mehrverkehr im Raum Amriswil-Kreuzlingen erwartet wird, plant der Kanton voreilig eine OLS.  Die Finanzierung der OLS ist seit dem NEIN am 23. September 2012 zur Erhöhung der Motorfahrzeugsteuern nicht gelöst.

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