11/09 2016

Südumwanderung 11.Sept 2016 und Generalversammlung


Heinrich Pestalozzi hat’s gepredigt: ‘Erziehung ist eins oft wiederholt’. Das Komitee zum Schutz des Seerückens und der Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden haben deshalb zur 13. Südumwanderung eingeladen, um erneut in Erinnerung zu rufen, dass die Regierung immer noch unbelehrbar ist, keine Einsicht zeigt und die weitere Verbetonierung unserer Landschaft vorwärtstreibt. Der Wunsch nach ungebremstem Wachstum geistert noch in allzu vielen Köpfen von Politikerinnen und Politkern herum, die Zeichen der Zeit – zum Beispiel die Ablehnung des EXPO Planungskredites -  werden verdrängt. Dass der Wunsch nach Unterstützung der Strassen-Bauvorhaben in unserem Kanton durch den Bund Illusion und lediglich Phantasie sein könnte, dass es weit wichtigere Projekte andernorts gibt, wird ausgeschlossen. Eine immer grösser und diesmal auch jünger werdende Schar von Mitgliedern und Sympathisanten ist dem Aufruf gefolgt und hat die Strecke Münsterlingen bis zur Wildsauenhütte ob Kreuzlingen unter die Füsse genommen. Dabei gab es viel Zeit für Diskussionen, wo auch der Gedanke nach Selbstbeschränkung, ja gar Verzicht Raum fand. Nicht immer mehr, höher und weiter, sondern hier und jetzt in einer noch intakten Seerückenlandschaft leben. Genussvoll konnten sich die Wandersleute am Ziel verköstigen.
 
GeneralversammlungUeli Ryter, Interims-Präsident vom Komitee zum Schutz des Seerückens und Matthias Rutishauser Präsident vom Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden führten dann zügig durch die Traktanden. Von besonderem Interesse waren die von Kantonsrat Matthias Rutishauser erhaltenen Informationen bezüglich weiterer Schritte der Regierung bzw der kantonalen Verwaltung zur Planung der OLS (Strasse Amriswil – Kreuzlingen). Das Projekt soll bis im Verlauf des Jahres 2018 incl Finanzierungsbericht fertig erstellt sein. Dann wird es zu einer Volksabstimmung zum Finanzbegehren kommen. Dass dieses abgelehnt wird, bleibt unser Ziel. Skizziert wurden schliesslich Ideen, um dieses Ziel zu erreichen. Die stets noch aktuelle Zahl von rund 600 Mitgliedern in den beiden Vereinen gibt dabei Rückendeckung und Zuversicht. Wir bleiben dran!!! Komitee zum Schutz des Seerückens    Verein zum Schutz von Kulturland  in ländlichen Gemeinden    


                                                    

Frühling 2015 ....es geht weiter.....
Am 27.03.2015 haben sich die Vorstände des Komitees zum Schutz des Seerückens und des Vereins zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gebieten zu einer Arbeitssitzung getroffen. Im Zentrum stand die Frage einer angemessenen Reaktion auf die scheinbar unauf-haltsamen Bemühungen des Baudepartementes die Planung von BTS und nun auch der OLS trotz abgelehnter Finanzierungsvorlage voranzutreiben. Gemäss Medien-berichten beabsichtigt die Regierung mit einer Schar von Befürwortern aus Politik und Wirtschaft in Bern zu intervenieren und die Dringlichkeit der Finanzierung einer BTS unter Umgehung des nicht finanzierbaren Netzbeschlusses zu fordern bzw zu erbitten. (Sie sind entweder sehr staugeplagt oder wollen sich schneller am Stau an-schliessen können ). Es ist auch Wahljahr und so müssen sich die Bittgänger (ua einige National- und Ständeräte) profilieren. Wir wissen dann wenigstens, wen wir nicht wählen! Der Ständerat dürfte die demnächst diskutierte Milchkuhinitiative ablehnen, da daraus ein Finanzloch von 1 Mrd Franken entstehen würde. Als knapp unterlegene Gruppierung bei der BTS, aber als Gewinnern der Ablehnung der OLS Finanzierung steht rund die Hälfte der Bevölkerung einer Erweiterung des Strassennetzes kritisch gegenüber. Vielen davon dürfte die Erhaltung einer intakten Landschaft und der Stopp der weiteren Zersiedelung ein zentrales Anliegen sein. Wir wollen uns deshalb als zwei oppositionelle Gruppierungen wieder bemerkbar machen. Schon bald sollen Inserate auf die 12. Südumwanderung aufmerksam machen. Diese findet am Sonntag 30. August 2015 statt. Dann werden wir in einem Brief an BR Doris Leuthard aufmerksam machen, dass längst nicht alle Einwohner den forcierten Strassenbau wünschen und sie bitten, standhaft zu bleiben und bei der Wahl wirklich verkehrsgeplagte Regionen vorzuziehen. Als heikler Punkt wird die Planung einer nächsten Landesausstellung in der Ostschweiz angeführt. Hingegen dürfte die OLS als 'Highway to Konstanz' bremsend wirken, da auch mit zunehmendem Stau am Grenztor gerechnet werden müsste. Da wäre man mit der geplanten Schnellzugverbindung St. Gallen - Konstanz schneller am Ziel.
Bezüglich Finanzen können nächste Aktionen gut verkraftet werden und die Vorstände sind zuversichtlich bei Bedarf von der Basis weiterhin unterstützt zu werden. Das kann 2016 notwendig sein, falls eine OLS Finanzierungsvorlage zur Abstimmung gelangen sollte. Wir sind bereit, darauf zu reagieren und die Gegnerschaft zu mobilisieren.
Das Komitee zum Schutz des Seerückens wird seine Mitglieder auf die beiden Verfassungsinitiativen (auf Verfassungs- und Gesetzesebene) aufmerksam machen und zur Unterschrift empfehlen.
Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und sind überzeugt, dass der Bau einer landschaftszerstörenden OLS verhindert werden kann. Packen wir's an!

Südumwanderung 2014 ist Geschichte

Unter einem guten Stern - unserer wärmenden Sonne - fand am Sonntag, 14. September 2014 die 10. Südumwanderung statt. Ein Dutzend Unentwegter bewegte sich auf dem geplanten OLS Trassee vom Spital Münsterlingen bis zur Pro Forst Hütte bei den Lengwilerweihern, machte da und dort Halt um die Ruhe, die Nah- und Fernsicht, die intakte Kulturlandschaft auf sich wirken zu lassen oder über die geplante Landschaftszerstörung, die Durchtrennung von in mühsamer Güterzusammenlegung arrondierten landwirtschaftlichen Betrieben informiert zu werden. Die geplante Wanderzeit von 2 Stunden konnte dank vorausschauender Planung und weil kein Stau die Truppe aufhielt gut eingehalten werden. Am Ziel warteten rund zwanzig Spätaufsteher, Würstebrater, Kuchenbäcker und Kaffebrauerinnen auf, um die heissen Diskussionen rund um sinnentleerten Strassenneubau fortzusetzen. Wirtschaftswachstum dank Strassenbau, Zuwanderung dank zusätzlicher, neuer Arbeitsplätze. Wer will das?   Generalversammlung  Schliesslich baten die Präsidenten der einladenden Vereine, Ueli Ryter vom Komitee zum Schutz des Seerückens und Matthias Rutishauser vom Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden, um Aufmerksamkeit für die Generalversammlung. Diese ging zügig vonstatten. Klemenz Somm informierte, dass die BTS Planung von Arbon bis Amriswil bald abgeschlossen sei, und der Kanton möglicherweise mit der Planung der OLS die Verbindung zur Autobahn in Kreuzlingen in Angriff nehme. Das käme einer argen Missachtung einerseits des Volkswillens von 2005 gleich, als eine ähnliche Variante an der Urne abgelehnt worden war, andererseits würde der abgelehnte Finanzierungsmodus, die Erhöhung der Strassenverkehrssteuer wurde abgelehnt, einfach ignoriert. Erfreuliches konnten die Präsidenten zum Kassenstand berichten, als da von knapp 600 Mitgliedern etliche Jahresbeiträge und Spenden eingegangen waren. Ein Grossteil der Strassenpfähle, welche einst das Trassee markierten, konnte verkauft werden. Ein Rest von 30 Pfählen soll an Mitglieder und Freunde verkauft und originell dekoriert als Mahnmal aufgestellt werden. OLS... NIE !!! Wir machen weiter...

Südumwanderung Sonntag 14. September 2014

Begleittext_Suedumwanderung_2014.pdf

Seeeruecken_Einladung_2014_neu_A4.pdf

Südumwanderung Sonntag, 14. September 2014

Wichtig: wuchtige Präsenz !!!  Komm mit auf die legendäre Wanderung!Zeig, dass Dir die Seerückenheimat viel bedeutet!Mach Widerstand für die künftigen Generationen!BTS / OLS immer noch NEIN, NEIN, NEIN!!!

12/04 2014

Unverbesserlich

Nach verlorener Abstimmung zur Vignettenpreiserhöhung kamen aus Bundes-Bern eindeutige Signale, dass damit der Netzbeschluss hinfällig ist. Trotzdem plant und werkelt das TG Baudepartement weiter an der BTS OLS. Mehr als

4 Millionen Franken wurden bereits verplant, und das soll weitergehen, wie der Antwort auf eine einfache Anfrage zu einem Planungsstopp zu entnehmen ist. Selbst die deutliche Annahme der Zuwanderungsinitiative, welche als Zeichen gegen ein weiteres unkontrolliertes wirtschaftliches Wachstum verstanden werden darf, lässt keine Einsicht für einen Marschhalt aufkommen. Unbeirrbar ist der Glaube, dass der Bund zu einem pfannenfertigenProjekt nicht NEIN sagen kann. Es bleibt zu hoffen, dass der Wechsel an der Departementsspitze eine neue Sicht und Einsicht ermöglicht. Wer jahrelang im Wald lebt, kennt wohl die Bäume, sieht aber nicht über die Wipfel hinaus.

 

 

BTS/OLS Planung stoppen

Forderungen in Folge der abgelehnten Vignettenpreiserhöhung

Im Kanton Thurgau hatten 2012 45% der Stimmenden eine BTS abgelehnt, mehr als 60% die Finanzierung der OLS. Wenn jetzt 63% der Stimmenden die Erhöhung des Autobahn-Vignettenpreises abgelehnt haben, so ist dies zur Mehrheit den BTS/OLS GegnerInnen zu verdanken und nicht den Automobilisten, welche mit einen tiefen Vignettenpreis auf noch mehr Strassen fahren wollen. 

Südumwanderung 2013

Veränderungen im Vorstand und Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturland

An der Südumwanderung hat die GV 2013 stattgefunden. Andreas Berger, Beat Leuch und Jana Brönimann verlassen den Vorstand. Da sich der Verein Kulturland und das Seerücken-Komitee Seite an Seite gegen die Strassenprojekte BTS/OLS engagiert hatten, wurde beschlossen, die Südumwanderung miteinander durchzuführen. Der Verein Kulturland und Seerücken-Komitee bleiben autonom. Die Zusammenarbeit soll den Vorstand entlasten. Die Präsidenten bleiben dieselben und als Obmann beider Vereine hat sich Klemenz Somm zur Verfügung gestellt. Zusammen bleiben wir den Mahnfinger zum weiteren Vorgehen bezüglich OLS. Das Volk hat überdeutlich NEIN zur Finanzierung der OLS gesagt und damit auch eigentlich abgelehnt. "Wer hat den längeren Atem?", Allgemeiner Anzeiger 13.9.2013 (als PDF) Berichte zu Südumwanderung: "Laufen als Protestform", Tagblatt, 3.10.2013 (als PDF) "Südumwanderung findet grossen Anklang", Allgemeiner Anzeiger, 4.10.2013 (als PDF) "Wanderung an der Trasse", Kreuzlinger Zeitung, 4.10.2013 (als PDF)


Informationen von M.Hausammann - auch zur Finanzierung BTS/OLS

"SVP-Nationalrat Marukus Hausammann informiert an der Basis", Allgemeiner Anzeiger, 19.7.2013 (als PDF)

Referendum gegen die Erhöhung des Autobahnvignettenpreises

'Ein Floh macht dem Löwen mehr zu schaffen als ein Löwe dem Floh' sagt ein afrikanisches Sprichwort

Liebe Freunde Im Septemer 12 lehnte der Thurgauer Souverän bekanntlich die Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer im Kanton Thurgau an der Urne ab. Damit wurde der Finanzierung der OLS (Oberlandstrasse von Oberaach bis Kreuzlingen) die Grundlage entzogen. Armin Eugster, Präsident der Raumplanungskommission des Grossen Rates, empfahl das JA zum BTS/OLS Netzbeschluss und das NEIN zur Motorfahrzeugsteuererhöhung öffentlich, wenn man der vom Bund finanzierten BTS zustimmen und die OLS ablehnen wollte. Unbeeindruckt vom Abstimmungsresultat treibt Regierungsrat Dr. Jakob Stark die Planung der OLS mit grossem Aufwand voran in der Hoffnung, dass sich dann schon neue Geldquellen öffnen werden. Eine davon könnte die vom eidgenössischen Parlament beschlossene massive Erhöhung des Jahrespreises für die Autobahnvignette von Fr 40.- auf Fr 100.- Jahr sein. Dagegen wurde nun das Referendum ergriffen. Es gibt verschiedene Gründe dieses Referendum zu unterstützen. Einige davon sind auf dem Referendumsbogen aufgeführt. Ob Ihnen alle einleuchten, ist zweitrangig. Für das Komitee zum Schutz des Seerückens steht im Vordergrund, dass mit der Ablehnung der Erhöhung des Vignettenpreises die Finanzierung von weniger drängenden Strassenprojekten nicht mehr möglich ist. Deshalb rufen wir Sie auf, den Referendumsbogen (als PDF, bitte anklicken zum Öffnen) auszudrucken, zu unterschreiben und in Ihrem Umkreis einige weitere Unterschriften zu sammeln. Beachten Sie, dass auf einem Bogen nur stimmberechtigte Personen derselben politischen Gemeinde unterzeichnen dürfen. Bitte sofort, aber spätestens bis 1.Juli 2013 an die angegebene Adresse einsenden. Bald werden Ihnen auf dem Seerücken wieder blühende Wiesen und Bäume ihren Dank ausdrücken für Ihr Engagement. Referendumsbogen mit Argumenten Komitee zum Schutz des Seerückens (als PDF)

Leserbrief auf Artikel im Tagesanzeiger vom 5.4.13

SVP Politiker uneinig beim Vignettenpreis Der Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark (SVP) findet es angeblich zusammen mit SVP Nationalrat Hansjörg Walter unverhältnismässig, dass die SVP Schweiz das Referendum gegen die Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette von Fr 40.- auf 100 Franken pro Jahr. Das ist nicht verwunderlich, wenn man weiss, dass der Thurgauer Baudirektor im vergangenen Herbst wohl die Abstimmung für ein milliardenteures Strassenprojekt (BTS/OLS) knapp gewonnen hat, dass aber der Souverän die gleichzeitig zur Abstimmung gelangte Erhöhung der kantonalen Motorfahrzeugsteuer ablehnte. Diese Mehreinnahmen hätten der Finanzierung der Oberland-Strasse (OLS) dienen sollen, einer Strasse, welche die Seerückenlandschaft massiv zerschneidet und Kulturland zerstört. Eine Mehrheit der Thurgauer Bauern war deshalb gegen diese Strassenprojekte. Dass sich Stark nun umschaut nach Geldquellen, welche sein ehrgeiziges Projekt finanzieren könnten, ist nicht verwunderlich. Und unserem NR Walter, dem ehemaligen Bauernpräsidenten, ist die Nähe zu Stark wohl wichtiger als zu seinen Bauern. Es gibt viele Gründe sich gegen die Erhöhung des Vignettenpreises zu wehren. In erster Linie soll das fahrende und nicht das ruhende Auto mit Abgaben belastet werden. NR Walter nennt den Aufschlag von Fr 40.- auf Fr 100.- deshalb auch happig, Geld das dann beim Kauf des 1/2 Tax Abo fehlt. Die oft schon verstopften Autobahnhauptachsen werden noch stärker belastet werden, schliesslich will man ausnützen, was man bezahlt hat. Das Komitee zum Schutz des Seerückens wird das Referendum gegen die Erhöhung des Vignettenpreises zusammen mit dem Verein zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden unterstützen. Walter Lang, Komitee zum Schutz des Seerückens "SVP-Politiker streiten, ob Volk über teurere Vignette abstimmen soll", Tagesanzeiger 5.April 2013 (als PDF) Leserbrief von Paul Stopper Verkehrsplaner zum diesem Artikel im Tagesanzeiger (als PDF) Leserbrief von Paul Stopper (Dipl. Bauing. ETH/Verkehrsplaner, Uster) in voller Länge: Mit der Erhöhung der Autobahnvignette will der Bund jährlich zusätzlich über 300 Millionen Franken in die eidgenössische Strassenkasse spülen. Damit sollen 400 Kilometer neue Nationalstrassen finanziert werden. Mit dem sogenannten Netzbeschluss – der leider nicht dem Referendum untersteht – wollen die eidgenössischen Räte zum heutigen Netz von circa 1900 Kilometer Nationalstrassen zusätzliche 400 Kilometer (ca. 20 Prozent) neue Nationalstrassen aufnehmen. Darunter befinden sich ausschliesslich kantonale Strassenbauprojekte, für die in den betreffenden Kantonen kein Geld vorhanden ist oder die vom Volk bereits einmal abgelehnt wurden. In diesem Netzbeschluss, das heisst, in der Erweiterung des Nationalstrassennetzes ist zum Glück die entscheidende Klausel enthalten, dass der Bundesrat diese neuen Nationalstrassen nur aufnehmen kann, wenn gegen die Erhöhung der Autobahnvignette kein Referendum ergriffen wird oder wenn dieses zugunsten der Erhöhung der Vignette ausfällt. In den 400 Kilometer neuen Nationalstrassen befinden sich im Kanton Zürich die vierspurige Glatttalautobahn (Brüttisellen–Bassersdorf–Kloten), die 10 km lange vierspurige Oberlandautobahn (Kosten über 1 Milliarde Franken) und der vierspurige Hirzeltunnel von Wädenswil nach Baar/Zug. Der Bund verwendete im Jahr 2009 unter dem Titel «Spezialfinanzierung Strassenverkehr» 3,933 Milliarden Franken zweckgebunden für die Strassen. Im Jahr 2013 wird der Bund allein in das Nationalstrassennetz rund 2 Milliarden Franken investieren, davon 660 Millionen Franken in Neubauten, so unter anderem auch in die völlig überdimensionierte, vierspurige Autobahn im Jura (Transjurane). Wer also über die Glatttalautobahn, über die Oberlandautobahn und alle anderen Strassenbauprojekte im ganzen Land abstimmen will, muss das Referendum gegen die Erhöhung der Autobahnvignette unterschreiben. Dass das Referendum zustande kommt, ist vor allem aus Umweltschutzsicht wichtig. «Wer über Strassenprojekte abstimmen will, muss das Referendum unterstützen.»

OLS, wie soll es weitergehen?

Mitte März trafen sich die Vorstandsmitglieder des Vereins zum Schutz von Kulturland in ländlichen Gemeinden und des Komitees zum Schutz des Seerückens mit den Präsidenten KR Matthias Rutishauser, Lengwil und Ueli Ryter, Bottighofen zu einer gemeinsamen Sitzung. Es wurde die Frage geklärt,  welche Marschrichtung eingeschlagen wird, und wie die künftige Zusammenarbeit aussieht. Sorgen bereitet die intensive weitere Planung der OLS durch den Kanton. Nach dem Volks-Nein zur Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer  sollte der Kanton zuerst die Finanzierung einer OLS sicherstellen. Nach intensiver Diskussion wird beschlossen, dass die zwei Vereine so belassen werden wie sie sind mit den je eigenen Statuten und den eigenen Mitgliedern. Anstehende Fragen werden neu in einem Geschäftsausschuss behandelt. Dieser setzt sich paritätisch aus Vorstandsmitgliedern beider Körperschaften zusammen. Oberstes Ziel ist die Erhaltung der einzigartigen Kultur- und Naturlandschaft des Seerückenausläufers östlich von Kreuzlingen. Im Moment werden Massnahmen als Reaktion auf das behördliche Vorpreschen evaluiert. Festgehalten wird an der Südumwanderung, welche am Sonntag, den 22. September 2013, stattfinden wird. Gleichentags werden die Generalversamm-lungen der zwei Körperschaften abgehalten werden. Aktuelle Informationen werden weiterhin auf den Webseiten www.bts-ols-nein.ch  und www.seeruecken-komitee.ch  publiziert.

Es hat nicht sollen sein....

Herzlichen Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter, an all' die vielen grosszügigen Spenderinnen und Spender und die tatkräftigen Helferinnen und Helfer! Die Analyse der Abstimmungsresultate zeigt in einzelnen Seerücken-Gemeinden massive NEIN Mehrheiten. Insbesondere ragen die von einer OLS schwer betroffenen Gemeinden Langrickenbach und Lengwil mit einer Spitzenstimmbeteilligung von 77% bzw 72% und einem massiven NEIN Überschuss aus den Resultaten heraus. Bei der weiteren Diskussion wird deshalb bei abgelehnter Erhöhung der Verkehrssteuern dieser heftige lokale Widerstand beachtet werden müssen.


Zahlreiches Erscheinen an der Landsgemeinde

154:13 Stimmen gegen BTS/OLS. Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Altnau, Langrickenbach, Lengwil und Münsterlingen haben auf der Landsgemeinde mit 153:13 Stimmen gegen die Vorlage von BTS/OLS gestimmt. Mehr Fotos und mehr Infos zur Landgemeinde unter http://www.bts-ols-nein.ch/Landsgemeinde/Landsgemeinde.htm  Abstimmung


Beitrag SeeMoz 5.September 2012

Der Abstimmungskampf um die geplanten Schnellstrassen wird auch im nahen Ausland diskutiert. Lesen Sie mehr dazu im SeeMoz-Online Magazin am Bodensee

Landsgemeinde am Sonntag 9.September 2012

Wir unterstützen eine Gruppe von engagierten Menschen aus den Gemeinden Oberhofen-Lengwil, Langrickenbach, Altnau und Münsterlingen, welche am Sonntag, 9. September 2012 um 12 Uhr zu einer LANDSGEMEINDE auf der Wiese östlich vom Kantonsspital Münsterlingen einladen. Da in diesen von der OLS stark betroffenen Gemeinden eine demokratische Stellungsnahme der Bevölkerung verunmöglicht wurde, soll an diesem Anlass ein Stimmungsbild pro und contra OLS erhoben und als Signal in den Süden, Westen und Osten des Kantons geschickt werden. Sie sind herzlich eingeladen teilzunehmen, Kinder sind willkommen. Ab 13 Uhr Würste vom Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen. Weg signalisiert mit Wegweiser ab Haltestelle Münsterlingen-Spital Fragen, Ideen und weiters sind willkommen unter landsgemeinde1(at)gmx.ch


Aktuelle Infos rund um BTS/OLS NEIN

Sehr ausführlich und aktuell und deshalb sehr empfehlenswert... http://www.bts-ols-nein.ch/

OLS-INFO-TRAIL -machen Sie sich selbst ein Bild

Besten Dank für die rege Teilnahme! Wir sagen NEIN weil: - Zuviel von unserer schönen Landschaft zerstört wird. - Kulturland zerschnitten und wirtschaftliches Bauern erschwert wird. - Die OLS in Kreuzlingen zu keiner wahrnehmbaren Entlastung führt. - Kreuzlingen mit Konstanz grösser sind als Winterthur - der Verkehr bleibt. - Eine neue Verbindung vom Oberland zur Autobahn Richtung Zürich die Zersiedlung fördert. - Versprechen bereits gebrochen wurden. - Versprochene Überdeckungen in Lengwil unglaubwürdig sind. - Uns die OLS in 40 Jahren 460 Millionen kosten wird. Alle weiteren Infos gibts auf dem Flyer hier (als PDF)


Pressebericht zum Referat "Was haben  BTS / OLS, mit unserer Gesundheit zu tun?"

an der 10. Mitgliederversammlung des Komitees hat Herr Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz ein öffentliches Referat zum Thema "Was haben  BTS / OLS, mit unserer Gesundheit zu tun?" gehalten. "Die Landschaft kann wie eine Tablette wirken", Thurgauer Tagblatt, 16.Mai 2012

In den Medien: Informations- und Diskussionsabend vom 30.März 2012

Das Komitee zum Schutz des Seerückens war sehr erfreut über die rege Beteiligung am Diskussionsabend. Auch in den Medien wurde darüber berichtet. "Die OLS weckt Emotionen", Thurgauer Zeitung, 4.April 2012 (als PDF) Flyer zum Download (als PDF)

Neue Homepages BTS-OLS-NEIN

Zum Kamapagnenstart ist auch die neue Homepage online. Es lohnt sich unter www.bts-ols-nein.ch reinzuschauen! Zudem empfehlen wir einen Besuch unter www.jahrhundertloch.ch .

Leserbrief

In der Thurgauerzeitung vom 4.Januar 2012 ist dieser Leserbrief bezüglich OLS von unserem Präsidenten U.Ryter erschienen.

Die Zersiedelung stoppen

Wir sind nicht alleine! Das renommierte Magazin HORIZONTE des Schweizerischen Nationalfonds untermauert mit seinem kleinen Bericht unsere Sorge. Bericht "Zersiedelung stoppen", Maganzin HORIZONTE, Dezember 2011

BTS/OLS Nein!

Es gibt aktuell viel zu lesen rund um die geplanten Schnellstrassen BTS und OLS. Der Grosser Rat hat Anfang Dezember die Linienführung der Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) und der Oberlandstrasse (OLS) bestimmt. Das Parlament entscheidet über den Netzbeschluss voraussichtlich im Frühling. Es ist davon auszugehen, dass das Parlament diesen politischen Grundsatzentscheid der Volksabstimmung unterstellen wird. Eine allfällige Volksabstimmung wäre am 23. September oder am 15. November 2012. Klar ist: das Komitee zum Schutz des Seerückens bleibt dran und wird in einem allfälligen Abstimmungskampf klar Positon beziehen gegen die neuen Schnellstrassen. Stellungsnahme zum Netzbeschluss OLS / BTS des Grossen Rates (als PDF)

Wir trauern um die GLAUBWÜRDIGKEIT der Thurgauer Regierung...

Wie aus den Medien zu entnehmen war, sollen (entgegen aller bisheriger Versprechen) sowohl die BTS als auch die OLS gebaut werden. Während Monaten beteuerte die Thurgauer Obrigkeit unablässig, dass eine OLS erst gebaut werde, wenn: -in Langrickenbach während 2 Jahren täglich mehr als 10'000 Fahrzeuge durchfahren und - eine OLS nur gebaut werde, wenn die Finanzierung sichergestellt sei. Zeitungsinserat Seerücken-Komitee trauert um die Glaubwürdigkeit der Regierung (als PDF) Stellungnahme des Seerücken-Komitees zum Entscheid der TG Regierung (als PDF)

Südumwanderung 2011

Die Fotos der Südumwanderung 2011 finden sie unter Photos. Den Flyer als PDF finden sie hier. Zeitungsberichte: Bericht "Grosser Aufmarsch an der Südumwanderung 2011", Kreuzlinger Zeitung, 7.Oktober 2011 (als PDF) Bericht "Münsterlingen: Grosser Aufmarsch an der Südumwanderung 2011", Allgemeiner Anzeiger, 7. Oktober 2011 (als PDF)

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